Wir haben Veloworx gebaut, weil wir es selbst gebraucht haben
Veloworx ist nicht aus einer Produktidee entstanden, sondern aus dem Alltag einer Fahrradwerkstatt mit 17 Mitarbeitern.
Der Moment, an dem es uns klar wurde
Einer unserer besten Mechaniker erzählte uns, dass er nachts aufwacht und sich Notizen macht. Damit ihm am nächsten Tag nichts durchgeht.
Er war nicht schlecht organisiert. Er trug zu viel im Kopf: welcher Kunde auf eine Rückmeldung wartet, bei welchem Rad die Freigabe fehlt, was jemand am Telefon zugesagt hat. Nichts davon stand irgendwo. Es stand bei ihm.
Das war der Punkt, an dem wir verstanden haben: Ein Betrieb darf nicht vom Gedächtnis einzelner Leute abhängen.
Wie es dazu kam
Im August 2025 haben wir unseren Fahrradverkauf aufgegeben und führen den Betrieb seitdem als reine Werkstatt weiter. Damit änderte sich unsere Wirtschaftlichkeit grundlegend. Der Erfolg hing jetzt daran, wie effizient wir reparieren und wie gut wir unsere Kapazität nutzen.
Wir dachten zuerst, der größte Hebel liege in der Reparatur selbst. Er lag woanders. Ein erheblicher Teil unserer unproduktiven Zeit entstand nicht am Rad, sondern rundherum: Termine abstimmen, verschieben, absagen. Rückfragen. Freigaben. Statusauskünfte. Interne Abstimmung.
Und immer wieder dieselben vier Fragen:
- Wer ist dafür zuständig?
- Was wurde dem Kunden zugesagt?
- Warum steht dieses Rad noch?
- Wer muss als Nächstes handeln?
Wir haben gesucht
Wir haben Werkstattsoftware angesehen, Warenwirtschaftssysteme und Terminlösungen aus anderen Branchen. Keine passte.
Vieles brauchte lokale Installationen. Vieles war für große Bildschirme gebaut und auf dem Handy unbrauchbar. Vieles bildete Abläufe aus einer Zeit ab, in der es kein Smartphone gab. Und einiges erzeugte mehr Arbeit, als es abnahm.
Für uns stand fest: Software muss überall funktionieren, ohne Schulung verständlich sein, Mitarbeiter entlasten und einem Ablauf folgen, der im Betrieb wirklich so stattfindet.
Also haben wir selbst gebaut
Wir haben zuerst eine eigene Software für unsere Werkstatt entwickeln lassen. Die zweite Generation davon läuft bis heute in unserem Betrieb.
Sie hat unsere Abläufe transparenter gemacht und Kommunikation reduziert. Nach einem größeren Update sind unsere abgerechneten Arbeitswerte pro Stunde im internen Vergleich um rund 50 Prozent gestiegen.
Gleichzeitig haben wir gesehen, wie viel mehr in einer konsequent neu gebauten Lösung steckt. So ist Veloworx entstanden.
Wer dahintersteckt
Pitt Wagner
Geschäftsführer und Werkstattleiter
Pitt führt eine Fahrradwerkstatt mit 17 Mitarbeitern und kennt den Werkstattalltag aus erster Hand. Bei Veloworx verantwortet Pitt Produktvision, Werkstattprozesse, Marktverständnis und vor allem die Frage, ob eine Funktion im echten Betrieb trägt.
LinkedInChristoph Pelz
Softwareentwicklung
Christoph ist Softwareentwickler mit über 15 Jahren Produkterfahrung - vom Enterprise-Umfeld (Metro, 25+ Länder) bis zur Gründung eines Startups, akquiriert durch C. Bechstein. Er baute Systeme von der Idee zur Skalierung. Heute arbeitet er Vollzeit an Veloworx und verantwortet Architektur, Entwicklung und Skalierbarkeit - als passionierter Rennradfahrer, der für Rennradfahrer baut.
LinkedInWas wir wollen
Unser Ziel ist nicht, dass Werkstätten mehr Zeit mit Software verbringen. Unser Ziel ist, dass sie weniger Zeit mit Suchen, Nachfragen und Chaos verlieren.
Eine Software, die am ersten Tag hilft, mit dem Betrieb wächst und auch dann nicht im Weg steht, wenn aus zwei Leuten zehn geworden sind.